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Einliegerwohnung.com Willkommen |
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Was ist eine Einliegerwohnung? |
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Einliegerwohnungen sind zusätzliche Wohneinheiten, die in ein Einfamilienhaus integriert sind und als Nebenwohnung fungieren. Das wichtigste Kennzeichen von Einliegerwohnungen ist die Tatsache, dass sich diese getrennt nutzen lassen und somit theoretisch auch vermietbar wären. Eine Einliegerwohnung muss nicht zwangsläufig über einen separaten Eingang verfügen, sondern kann unter Umständen auch durch das in der Hauptwohnung befindliche Treppenhaus oder den Flur erschlossen sein. Allerdings sind die meisten Einliegerwohnungen in der heutigen Zeit vom Grundriss her so konstruiert, dass sie über einen eigenen Eingang verfügen. Solche Wohnungen lassen sich auch sehr viel leichter vermieten als jene, die nur über die Hauptwohnung betreten werden können. Eine Einliegerwohnung wird nur dann vom Gesetzgeber als eine solche anerkannt, wenn sie über keine sanitären Einrichtungen und auch über keine feste Küchenausstattung verfügt. Eine Wohnung, die über einen separaten Eingang erreicht werden kann und in die darüber hinaus noch ein Badezimmer, beziehungsweise eine Küche integriert ist, ist keine Einliegerwohnung im Sinne des Steuerrechts. Ein Haus, in dem sich eine solche Wohnung befindet, ist demnach kein Einfamilienhaus mehr, sondern ein Zweifamilienhaus.
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Die Geschichte der Einliegerwohnungen |
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Der ursprüngliche Zweck von Einliegerwohnungen bestand früher darin, die in der Landwirtschaft beschäftigten Arbeiter direkt auf dem Hof unterzubringen. Als es nach dem Zweiten Weltkrieg zu einer Wohnungsknappheit kam, war der Zwang zur Integration einer Einliegerwohnung in neugebaute Häuser sogar im 1. Wohnungsbaugesetz verankert. Demnach musste jedes neuerbaute Haus über eine zusätzliche Wohnung verfügen. Ein entsprechender Grundriss wurde demnach bei nahezu jedem Hausbau automatisch berücksichtigt, so dass sehr viele Nachkriegshäuser theoretisch gesehen von zwei Familien bewohnt werden könnten, auch wenn der benötigte Wohnraum pro Person in der damaligen Zeit im Vergleich zur heutigen Situation sehr knapp bemessen war.
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Die Einliegerwohnung als Teil des Mehrgenerationen |
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In den vergangenen Jahrzehnten wurden hauptsächlich Häuser gebaut, in deren Grundriss kein separater Wohnraum vorgesehen war. Ein herkömmliches EFH wurde daher überwiegend von einer einzigen Familie komplett alleine genutzt. Der demografische Wandel bringt es mit sich, dass die Menschen immer älter werden und häufig auch noch bis ins hohe Alter hinein verhältnismäßig vital sind. Diese Tatsache findet im Hausbau wieder vermehrt Berücksichtigung, so dass sehr viele der heutigen Häuser einen Grundriss aufweisen, der einen gesondert zu nutzenden Wohnraum umfasst. Auch wer ein Fertighaus erwirbt, kann in sehr vielen Fällen das Haus auch mit einer Einliegerwohnung bestellen. Ein solches mit einer Zusatzwohnung ausgestattetes Haus wird in der Regel von zwei Generationen bewohnt, ohne dass sich zwei Familien ein und denselben Wohnraum teilen müssen.
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Der Vorteil einer Einliegerwohnung |
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Der Vorteil einer Einliegerwohnung in einem EFH, das als Mehrgenerationenhaus genutzt wird, liegt klar auf der Hand. Ganz egal, ob es sich um eine Zusatzwohnung in einem Fertighaus oder in einem Architektenhaus handelt, von dem Zusammenleben unter ein und demselben Dach können letztendlich beide Generationen profitieren. So werden durch das Vorhandensein der Einliegerwohnungen nicht nur sehr viele ältere Menschen vor einem Umzug ins Altenheim oder in eine betreute Wohnung bewahrt, sondern auch die Jüngeren ziehen ihren Nutzen aus der generationenübergreifenden Symbiose. So kümmern sich Senioren, die in Einliegerwohnungen im Haus ihrer erwachsenen Kinder untergebracht sind, nicht selten besonders intensiv um die Enkelkinder, während die Mütter in der heutigen Zeit immer häufiger berufstätig sind. Das Aufpassen auf die Enkel gestaltet sich sehr viel einfacher, wenn die Großeltern in Einliegerwohnungen leben. Außerdem sollten auch Menschen, die einen Hausbau planen und nicht daran interessiert sind, ihre Eltern oder Schwiegereltern im gleichen Haus zu beherbergen, an ihre eigene Zukunft und die ihrer Kinder denken. Es kann nicht schaden, für die heranwachsenden Kinder eine Möglichkeit zu schaffen, sich später einmal in den eigenen vier Wänden wohlzufühlen und dennoch in der Nähe der Eltern zu wohnen. Schließlich kann man nie wissen, wie sich die Zukunft entwickelt. Gerade in Zeiten der Wohnraumknappheit und der steigenden Mietpreise ist der Nachwuchs vielleicht irgendwann einmal froh, wenn ihm eine günstige Möglichkeit zum Wohnen offensteht.
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